Nepal-Himalaya
- Venelina Angelova

- 19. Apr.
- 6 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 10. Mai
Der Ruf des Himalaya
Meine nächste große schamanische Reise
Die Reise in die Mongolei im letzten Sommer war ein Wendepunkt für mich. Die tiefe Verbindung zu den Geistern und der weiten Landschaft hat mein Herz geöffnet und mein schamanisches Wissen erweitert. Einige dieser Momente habe ich bereits mit euch geteilt.
Doch der Weg der Schamanin endet nie. Nun höre ich einen neuen Ruf. Es zieht mich in die Berge des Himalaya. Ein neues Abenteuer der Seele beginnt.
Meine Reise führt mich zuerst in das lebendige Chaos von Kathmandu. Von dort aus steige ich hinauf nach Nagarkot auf einundzwanzighundert Meter Höhe. Dort werde ich die Ehre haben mit einem schamanischen Meister zu lernen. Ich bin voller Demut und Vorfreude auf das uralte Wissen das er mit mir teilen wird.
Es ist eine Reise der Vertiefung. Ich möchte mein Wissen über die geistige Welt noch tiefer verankern um es später mit noch mehr Klarheit und Liebe in meine Rituale fließen zu lassen.
Meine Reise zu den Wurzeln der Kraft: Heilung und Initiation in Nepal
Vom 25. April bis zum 7. Mai 2026 begab ich mich auf eine Reise, die weit über das hinausging, was ich mir jemals hätte vorstellen können. Es war nicht nur ein Besuch in einem fernen Land, sondern eine heilende Reise zu mir selbst, geführt von den kraftvollen Tamang-Schamanen.
Das magische Chaos von Kathmandu
Alles begann in den Straßen von Kathmandu. Wer das erste Mal hierherkommt, wird förmlich von Eindrücken überrollt. Es gibt hier keine echten Fußgängerwege. Alle teilen sich denselben Raum: Menschen, Autos, Motorräder, Rikschas und Tiere. Das ständige, rhythmische Hupen ist allgegenwärtig, und die Verkehrsregel scheint einfach: Wer sich den Raum nimmt, dem gehört er.
Was mich dabei am tiefsten berührt hat, war die unerschütterliche Gelassenheit der Menschen. Inmitten dieses dichten Treibens und unter den unglaublichen Netzen aus tausenden Stromkabeln, die wie schwarze Nester über den Köpfen hängen, herrscht ein innerer Frieden. Niemand flucht, niemand ist genervt. Es ist ein Sinnbild für das Leben selbst: Auch im größten Chaos kann man die Ruhe bewahren.



Die heiligen Orte und der lebendige Glaube
Gleich außerhalb des lauten Zentrums von Kathmandu öffnet sich eine völlig andere Welt. Wenn man die chaotischen Straßen verlässt und tiefer in das Tal oder hinauf in die Berge wie nach Nagarkot fährt, taucht man in eine greifbare spirituelle Stille ein. Überall, oft ganz versteckt, stehen kleine und große Tempel. Es sind keine verlassenen Denkmäler, sondern pulsierende, heilige Orte.
Was mich hier am meisten berührt hat, ist der unerschütterliche Glaube der Menschen. Spiritualität ist für sie nichts, was vom Alltag getrennt ist. Sie ist so natürlich wie das Atmen. Man sieht Menschen, die morgens auf dem Weg zur Arbeit ganz selbstverständlich kleine Opfergaben aus leuchtenden Blüten und Reis niederlegen. Die Luft ist erfüllt vom Duft der Räucherstäbchen und überall spürt man diese absolute Hingabe. Die Menschen strahlen ein so tiefes Vertrauen in eine höhere Führung aus, das einen sofort in den Bann zieht.
Als fühlende nehme ich genau diese Energie für meine eigene Arbeit mit. Zu sehen, wie diese Menschen das Heilige mitten in ihrem Alltag ehren und sich von ihrer inneren Ausrichtung tragen lassen, war eine meiner schönsten Beobachtungen. Es erinnert mich daran, wie wichtig es ist, heilige Räume für uns selbst zu erschaffen.
Ich habe versucht, die Magie dieser Tempelanlagen und diesen tiefen, gelebten Glauben in meinen Bildern festzuhalten. Schau dir die Fotos und Videos hier an und lass diese besondere Friedfertigkeit einfach auf dich wirken.


Die Bestattungszeremonien am heiligen Fluss: Ein friedlicher Übergang
Ein Moment meiner Reise hat meine Sicht auf das Leben und das Loslassen besonders tief geprägt. Es waren die traditionellen Bestattungszeremonien am heiligen Fluss Bagmati, direkt bei den großen Tempelanlagen in Kathmandu. Was in unserer westlichen Welt oft ein Tabuthema ist, wird in Nepal ganz offen und mitten im Leben vollzogen.
Ein natürlicher Kreislauf
Ich durfte beobachten, wie die Verstorbenen auf den Steinstufen am Ufer rituell verbrannt wurden. Es war ein faszinierender Anblick und auf eine ganz eigene Art unglaublich tröstlich. Es herrschte keine dunkle, erdrückende Schwere. Alles wirkte wie ein völlig natürlicher, heiliger Übergang. Der Tod wird dort nicht als das absolute Ende gesehen, sondern als eine Rückkehr der Seele zu ihrem Ursprung. Der physische Körper wird in Dankbarkeit wieder den Elementen übergeben.
Die absolute Gelassenheit des Loslassens
Die Luft war erfüllt vom Rauch der brennenden Scheite, von Gebeten und der tiefen Gewissheit, dass die Seele nun frei ist für ihre nächste Reise. Als fühlende arbeite ich in meinen Workshops ständig mit Transformation und dem Loslassen von altem Ballast. Mitzuerleben, wie dieser ultimative Akt des Loslassens dort so friedlich und voller Hingabe gestaltet wird, hat mich enorm berührt.
Die Reise in die Tiefe: Initiation und Heilung in den Bergen Nepals
Nach dem lebendigen Trubel Kathmandus führte mich mein Weg hinauf in die Stille der Berge. Dort, umgeben von der gewaltigen Energie des Himalaya, tauchte ich in die uralten Rituale der Tamang-Schamanen ein. Es war eine Zeit der tiefsten Transformation, die mein Leben und meine Arbeit für immer verändert hat.
Die heilende Kraft der Schamanen
Die Schamanen der Tamang, die Bonbos, sind Hüter eines Wissens, das seit Jahrtausenden von Generation zu Generation weitergegeben wird. Ein Schamane sieht nicht nur den physischen Körper, er sieht die Seele und die energetischen Verstrickungen, die uns oft unbewusst zurückhalten. Durch ihre heilenden Gesänge und den kraftvollen Rhythmus ihrer Trommeln öffneten sie einen Raum, in dem tiefe Heilung auf Zellebene geschehen konnte.
Die Befreiung von altem Ballast
In einer tiefgreifenden Reinigungszeremonie durfte ich erfahren, was es bedeutet, alten Ballast wirklich loszulassen. Es war ein intensiver Prozess der Klärung. Ich fühlte regelrecht, wie schwere Lasten und alte Blockaden, die ich lange Zeit getragen hatte, von mir abfielen. Diese Zeremonie war eine spürbare energetische Befreiung, die mich mit einer neuen Leichtigkeit und Klarheit zurückgelassen hat.
Meine Initiation: Die Kraft der Durga
Der bewegendste Moment dieser Reise war meine Initiation. In einer heiligen Zeremonie wurde mir die Energie der Göttin Durga (Shinya Devi) zugeordnet. Es war ein Moment reiner Kraft und tiefster Erkenntnis. Durga verkörpert die unbesiegbare Stärke, den Schutz und gleichzeitig die unendliche Liebe. Diese Initiation war das Geschenk, meine eigene Kraft voll anzunehmen und als Coach noch tiefer und bewusster für die Menschen da zu sein, die meinen Rat suchen.
In tiefer Dankbarkeit
Ich blicke mit einer unendlichen Dankbarkeit auf diese Zeit in den Bergen zurück. Die Weisheit der Tamang-Schamanen hat mir gezeigt, dass wir niemals allein sind und dass wir die Kraft haben, uns von allem zu befreien, was uns am Wachsen hindert. Diese heilige Energie und die Erfahrungen der Heilung fließen nun direkt in meine Arbeit ein, um dich auf deinem Weg zu deiner eigenen inneren Stärke und Freiheit zu begleiten.




Begegnungen, die bleiben: Gesichter und Momente aus Nepal
Das wahre Herz von Nepal sind seine Menschen. Auf meinen Wegen durch die lauten Straßen, die stillen Tempelanlagen und die weiten Berge durfte ich in so viele offene, strahlende Gesichter blicken. Jedes Lächeln, jede noch so kurze Begegnung und jedes geteilte Schweigen hat mich zutiefst bereichert. Die Gastfreundschaft und die tiefe, einfache Freude, die diese Menschen ausstrahlen, berühren die Seele auf eine ganz direkte Art.
Diese Sammlung von Bildern und Videos ist ein buntes Mosaik meiner Reiseerlebnisse. Ich möchte hier Momente mit dir teilen, die sich nicht immer in Worte fassen lassen. Es sind kleine Augenblicke des Staunens, des Lachens, des Alltags und der Verbundenheit. Sie zeigen das echte, ungeschminkte Leben, so wie es mir begegnet ist.
Als fühlende für persönliche Entwicklung und Entspannung weiß ich: Oft sind es genau diese ungeplanten, authentischen Eindrücke, die in uns selbst etwas Großes in Bewegung setzen. Lass diese Bilder einfach auf dich wirken. Vielleicht entdeckst du darin einen Funken genau dieser nepalischen Lebensfreude und tiefen Gelassenheit, die ich für meine Arbeit und mein eigenes Leben mit nach Hause nehmen durfte.
Viel Freude beim Eintauchen in diese besondere Welt!











Ein tiefer Dank aus meinem Herzen
Wenn ich auf diese besondere Zeit in Nepal zurückblicke, erfüllt mich eine unendliche Dankbarkeit. Mein Herz ist voll von den intensiven Farben, den heiligen Klängen und der reinen, bedingungslosen Liebe, die ich dort erfahren durfte.
Ich danke den wundervollen Menschen in Kathmandu und in den Bergen, die mich mit so offenen Armen und so viel Gelassenheit empfangen haben. Ich verneige mich in tiefer Ehrfurcht vor den Tamang Schamanen, die mich auf meinem Weg geführt und mir das größte Geschenk meiner spirituellen Reise überreicht haben. Und ich danke der göttlichen Kraft für ihren absoluten Schutz und ihre Führung.
Alles, was ich dort lernen und heilen durfte, behalte ich nicht nur für mich. Diese tiefe Energie fließt von nun an in jeden meiner Atemzüge, in jeden Trommelschlag und in meine gesamte Arbeit als Fühlende ein. Ich freue mich von Herzen darauf, diese gewonnene Klarheit und diese lebendige Heilkraft in unseren gemeinsamen Sessions an dich weiterzugeben.
Danke, dass du mich auf dieser Reise hier begleitet hast. Möge auch dein Weg immer von Licht, Frieden und tiefer Geborgenheit getragen sein.
Om Shanti Shanti Shanti
Deine Venelina



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